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    Herzlich willkommen bei der Sozialberichterstattung für den Freistaat Sachsen

    Porträtfoto Staatsministerin Barbara Klepsch © Christian Hüller

    Wie leben wir in Sachsen? Das ist das Thema des hier vorliegenden Sozialberichtes. Wie leben Frauen, Männer und Kinder? Wie leben Familien, Paare und Alleinerziehende? Wie steht es um die Gesundheit junger und betagter Menschen? Wie wird sich die Pflege von alten Menschen entwickeln, welchen Bedarf an Pflegerinnen und Pflegern werden wir im Jahr 2030 haben?

    Viele Entwicklungen in unserem Land können uns zuversichtlich stimmen. Die Arbeitslosenquote ist stark gesunken und sinkt im ganzen Land stetig weiter. Familien und Paare profitieren davon ganz besonders, aber auch Alleinerziehende, die es besonders schwer haben. Dennoch werden gerade die Alleinerziehenden mit ihren Kindern auch in den nächsten Jahren unsere besondere Aufmerksamkeit brauchen.

    Wir haben mit diesem Bericht genau hingesehen und genau gerechnet. Daher finden Sie darin über 420 Indikatoren, die die Entwicklung verschiedener Lebenslagen in unserem Land zwischen 2005 und 2015 darstellen. Zahlreiche Grafiken erläutern die Zahlenreihen. Hinzu kommen vielfältige Karten von Sachsen. Nach Landkreisen und Kreisfreien Städten unterteilt lassen sie erkennen, dass die Kreisfreien Städte und die Landkreise in den vergangenen zehn Jahren zum Teil unterschiedliche Entwicklungen genommen haben und nehmen werden.

    Besonders deutlich ist dies an der demografischen Entwicklung zu erkennen. Die Kreisfreien Städte, vor allem Dresden und Leipzig, wachsen, während die Landkreise auch weiterhin schrumpfen werden. Diese demografische Entwicklung bestimmt auch die Entwicklung vieler anderer Faktoren: So steigt der Anteil älterer Menschen in den Landkreisen stärker an als in den Kreisfreien Städten.

    Ich lade Sie ein, in diesem Bericht zu blättern und Sie werden sehen, wie erfolgreich wir in den vergangenen Jahren waren. Darauf gilt es zuversichtlich aufzubauen. Sie werden aber auch erkennen, wo Anstrengungen vor uns liegen: Viele pflegebedürftige Menschen werden wir in den kommenden Jahren zu versorgen haben und daran müssen wir intensiv arbeiten. Unsere Pflegedialoge im ganzen Land sind ein Beispiel dafür.

    Danken will ich den Autorinnen und Autoren dieses Berichtes von PROGNOS, vom Institut für Therapieforschung in München und aus meinem Hause.

    Mein herzlicher Dank geht aber auch an den Beirat, der die Entstehung dieses Berichtes engagiert begleitet hat. Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Dr. h.c. Karl-Heinz Paqué fanden sich die Damen und Herren Abgeordnete des Sächsischen Landtages Alexander Dierks, Dagmar Neukirch, Susanne Schaper, Volkmar Zschocke und André Wendt sowie Professor Steffen Müller, Magdeburg, Professor Alexander Kemnitz, Dresden, Dr. Tilman Schweisfurth, Barnim, Vertreter des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen, des Statistischen Landesamtes und des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zusammen. Ihnen allen gebührt für ihre engagierte Arbeit mein ganz besonderer Dank.

    Liebe Leserinnen, lieber Leser, ich lade Sie sehr herzlich ein, eine »Zahlenreise« durch unser Land zu unternehmen.

    Ihre
    Barbara Klepsch
    Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

    PS: Schauen Sie auch in unseren »Pflege-Nachtrag«. Dort finden Sie die aktuellsten Zahlen zum Thema Pflege aus dem Jahr 2017.

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